Einsatz der Mustererkennung durch Google

Einsatz der Mustererkennung durch Google bei Bildern

Computer "sehen" Fotos und Videos nicht so, wie es Menschen tun. Sie sehen zum Beispiel auf einem Foto Ihre beste Freundin vor einem Haus. Für einen Computer besteht dasselbe Bild nur aus einer Menge Daten, die von ihm als Formen und Farbwerte interpretiert werden können. Ein Computer reagiert zwar nicht wie Sie beim Anblick dieses Fotos, kann aber darauf trainiert werden, bestimmte Muster von Farben und Formen zu erkennen. Beispielsweise kann ein Computer so lernen, die üblichen Muster von Formen und Farben zu erkennen, aus denen das digitale Abbild einer Landschaft besteht, z. B. eines Strands oder eines Gegenstands wie eines Autos. Mithilfe dieser Technologie kann Google Fotos Ihre Fotos organisieren und Nutzern helfen, beliebige Fotos durch eine einfache Suche zu finden.

Ein Computer kann auch lernen, die üblichen Muster von Formen und Farben zu erkennen, aus denen das digitale Abbild eines Gesichts besteht. Dieses Verfahren wird Gesichtererkennung genannt. Google wendet es beispielsweise zum Schutz Ihrer Privatsphäre in Diensten wie Street View an. Auf diese Weise können Gesichter von Passanten, die beim Vorbeifahren eines Street View-Autos vor Ort waren, von Computern als solche erkannt und dann unkenntlich gemacht werden.

In einer erweiterten Form dieser Technologie zur Mustererkennung kann ein Computer auch charakteristische Merkmale des erfassten Gesichts ermitteln. Bestimmte Muster lassen beispielsweise darauf schließen, dass jemand lächelt oder die Augen geschlossen hat. Derartige Informationen unterstützen Funktionen wie Filmvorschläge in Google Fotos oder andere Effekte, die auf Basis Ihrer Fotos oder Videos erstellt werden.

Eine ähnliche Technologie bildet auch die Grundlage für die in bestimmten Ländern verfügbare Google Fotos-Funktion zur Gesichtergruppierung. Mit dieser Funktion werden ähnliche Gesichter erkannt und gruppiert, was wiederum das Durchsuchen und Verwalten von Fotos vereinfacht. Weitere Informationen über die Gesichtergruppierung finden Sie in der Google Fotos-Hilfe.

Funktionsweise der Sprachsuche

Mit der Sprachsuche können Sie bei der Google-Suche Ihre Suchanfrage auf einem Gerät einsprechen, statt sie einzugeben. Dabei wird das Gesprochene mithilfe der sprachlichen Mustererkennung in Text umgesetzt. Die Spracheingaben werden an Google-Server gesendet, die deren sprachlichen Inhalt ermitteln.

Für jede gesprochene Anfrage in der Sprachsuche werden die Sprache, das Land und der vom System erkannte Text gespeichert. Wir speichern die Spracheingaben, um unsere Dienste und die Ergebnisse des Systems zur Erkennung von Suchanfragen zu verbessern, sofern Sie uns hierfür Ihre Einwilligung gegeben haben. Sprachäußerungen werden nur an Google gesendet, wenn Sie offenkundig die Sprachsuche verwenden wollen, indem Sie z. B. das Mikrofonsymbol in der Schnellsuchleiste oder auf der virtuellen Tastatur berühren. Oder wenn Sie "Google" sagen, wenn Ihnen in der Schnellsuchleiste angezeigt wird, dass die Sprachsuche verfügbar ist.